Energiewende und lokale Wärmeversorgung

Inhaltliche Beschreibung

2014 wurde mit der Anfertigung eines Klimaschutzteilkonzepts mit dem Titel „Anpassung der Greifswalder Wärmeversorgung an die Erfordernisse des kommunalen Klimaschutzes vor dem Hintergrund der bundesweiten Energiewende“ begonnen. Es wird gefördert gemäß der Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministerium (BMUB). Gegenstand des Konzepts sind Untersuchungen zur künftigen Integration von erneuerbaren Energien in das vorhandene Versorgungssystem, sowie seine zukunftsorientierte Gestaltung, angesichts sich verschärfender gesetzlicher Bestimmungen und ökologischer Ansprüche.

Das Konzept soll in mehreren Szenarien in Zeitabschnitten 2030/2050 darstellen, welche Auswirkungen die von der Bundesrepublik geplante Energiewende auf die Wärme- und Energieversorgung Greifswalds hat und wie diese sich an die sich ändernden Bedingungen anpassen kann. Der Fokus liegt hier also unter anderem in der langfristigen Sicherung der Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Wärmeversorgungssysteme in Greifswald.

Insbesondere werden folgende Angelegenheiten untersucht:
Welche Energieträger werden langfristig für die Wärmeversorgung genutzt? Welcher Anpassung bedarf die Greifswalder Fernwärme? Welche Technologien zur Wärmeversorgung im Bestand und im Neubau sind langfristig wirtschaftlich? Welche Sanierungszyklen im Gebäudebestand sind notwendig, welche Wärmeschutzmaßnahmen sind wirtschaftlich?


Zeitlicher Bezug

mittelfristig


Räumlicher Bezug

Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Akteure

Stadtbauamt Umweltabteilung, Klimaschutz-management, Energieversorger, Wohnungswirtschaft


Kosten & Finanzierung

BMUB-Kommunalrichtlinie: Förderung für ein Klimaschutz-Teilkonzept Wärme, Eigenmittel