Ökologischer Landbau

Inhaltliche Beschreibung

Der ökologische Landbau genießt in der Agrarpolitik der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern einen hohen Stellenwert, insbesondere wegen der hohen Tierschutz- und Umweltanforderungen der ökologischen Wirtschaftsweise.

Der ökologische Landbau ist klimaschonend. Beispielsweise trägt er durch den Verzicht auf mineralische Stickstoffdüngemittel zur Minderung des Klimawandels bei, da bei deren Herstellung sehr viel Energie erforderlich ist. Auch die Luftstickstoffbindung durch Leguminosen ist aus Sicht des Klimaschutzes eine sinnvolle Maßnahme. Ökologisch bewirtschaftete Böden weisen zudem tendenziell höhere Humusgehalte auf und sind damit als CO2-Senkeanzusehen. Darüber hinaus trägt der ökologische Landbau zum Erhalt der Artenvielfalt bei und wirkt sich positiv auf die Umsetzung einschlägiger EU-Richtlinien (z. B. Wasserrahmenrichtlinie) aus.

Das in Mecklenburg-Vorpommern gesteckte Ziel, im Jahr 2021 einen Umfang von 150.000 ha ökologisch bewirtschaftete Fläche zu erreichen, wurde bereits Mitte 2018 umgesetzt. Mit Stand vom 31.05.2019 wurden 169.782 ha ökologisch bewirtschaftet. Der ökologische Landbau ist seit 1998 (Stand 31.12.1998: 83.869 ha) um ca. 85.900 ha gewachsen.


Zeitlicher Bezug

kurz-, mittel- und langfristig


Räumlicher Bezug

Land Mecklenburg-Vorpommern


Akteure

Landwirtschaftliche Unternehmen


Kosten & Finanzierung

  • Markterlöse
  • Förderung der ökologischen Wirtschaftsweise (Extensivierungsrichtlinie)
  • Förderung über Agrarumweltmaßnahmen