Moorschutzprogramm

Inhaltliche Beschreibung

In Umsetzung des Moorschutzkonzeptes werden seit 2000 Projekte zur Anhebung des Wasserstandes in verschiedenen Gebieten (z. B. im Peenetal) realisiert. Zielstellung dabei ist sowohl eine natürliche Entwicklung ohne Nutzung als auch in einigen Gebieten eine extensive den erhöhten Wasserständen angepasste landwirtschaftliche Nutzung. Durch die Erhöhung der Wasserstände wurden die Torfmineralisierung gestoppt und die Treibhausgasemissionen reduziert. Für den Zeitraum bis 2014 konnten Emissionsminderungen durch die Konzeptumsetzung um jährlich ca. 350.000 Tonnen Kohlendioxidäquivalente abgeschätzt werden.

Voraussetzung für die Umsetzung derartiger Projekte ist die Zustimmung der Flächeneigentümer und der Flächennutzer.


Zeitlicher Bezug

kurzfristig


Räumlicher Bezug

Moore in ganz Mecklenburg-Vorpommern
(bis 2008 ca. 14.000 ha)


Akteure

Landesregierung, Flächennutzer, Flächeneigentümer, Wasser- und Bodenverbände, Landgesellschaft


Kosten & Finanzierung

Bis 2006 über den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), seit 2007 über den Europäischen Fonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und mit Kofinanzierungsmitteln seitens des Landes Mecklenburg-Vorpommern finanziert.

Kontakt

Ralf Dölle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern
Paulshöher Weg 1
19061 Schwerin
Telefon: 0385 588 6260
Dr. Ulf Schiefelbein
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern
Koordinierungsstelle Moorschutz
Goldberger Straße 12
18273 Güstrow
Telefon: 03843 777 248