Risiko- und Krisenmanagement in der Forstwirtschaft

Inhaltliche Beschreibung

Die sich abzeichnenden Klimaveränderungen lassen insgesamt betrachtet eine Zunahme von Gefährdungen der Wälder durch biotische als auch abiotische Schadfaktoren, wie insbesondere Insekten, Pilze, Zuwanderung invasiver Arten, Stürme, Trockenheit, Hitzewellen und Überflutungen erwarten.
Als derzeit noch nicht ausreichend wird das forstliche Krisenmanagement beim Auftreten von überregionalen oder lokalen Naturereignissen mit katastrophalen Schäden im Wald bewertet (v.a. Orkanschäden). Seit 2008 beteiligt sich Mecklenburg-Vorpommern daher an einem Mehrländerprojekt zur „Prävention und zum Management forstlicher Krisen – PuMa- Projekt“. Die Entwicklung und Bereitstellung von internetbasierten Handreichungen für die forstliche Praxis wurde 2013 abgeschlossen. Drei „Landeskrisenmanager“ wurden benannt und weitergebildet. Seit 2014 finden fortlaufend  Schulungsveranstaltungen in den beteiligten Ländern statt.

Weiterhin wurde ein überregionales Netzwerk von Krisenmanagern aufgebaut und fortlaufend qualifiziert (Projekt: KoNeKKTiW).


Zeitlicher Bezug

kurz-, mittel- und langfristig


Räumlicher Bezug

Land Mecklenburg-Vorpommern


Akteure

Landesforstverwaltung, Waldbesitzer, wissenschaftliche Einrichtungen; Bundesland übergreifend


Kosten & Finanzierung

Mittel der beteiligten Bundesländer und Mittel aus dem Waldklimafonds

Kontakt

Dr. Peter Röhe
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern
Paulshöher Weg 1
19061 Schwerin
Telefon: 0385 588 6240