Schaffung von klimafreundlichen Campingplätzen

Inhaltliche Beschreibung

Bei der Errichtung und der Modernisierung von Campingplätzen wird der Reduzierung des Energieverbrauchs zukünftig ein hoher Stellenwert eingeräumt, um das Klima zu schonen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Umsetzung der Empfehlungen aus dem Leitfaden zum betrieblichen Klimaschutz in Campingunternehmen "Der klimafreundliche Campingplatz".

  1. nachhaltiges Bauen (kompakte Baukörper, Fensteranteil optimieren, Neigung von  Gebäudeaußenflächen für Solarenergienutzung)
  2. Heizenergieverbrauch reduzieren
  3. Zusammenwirken von Dämmung und Speicherung von Energiegewinnen aus der Umwelt
  4. Senkung des Energieverbrauchs auf Campingplätzen (Heizung und Trinkwassererwärmung)
  5. Senkung des Stromverbrauchs bei Beleuchtung und elektrischen Geräten
  6. Wärmerückgewinnung
  7. Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerke)
  8. Einsatz erneuerbarer Energien: Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung,  Photovoltaik oder Windkraft zur Stromerzeugung sowie von Biomasse (Hackschnitzel-, Pellets- oder Stückholzheizung, Einsatz nachwachsender Treibstoffe, Biomasse-/Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk).

Räumlicher Bezug

Campingplätze des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Akteure

Campingunternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern
ECOCAMPING e. V. Konstanz in Kooperation mit der Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern

Finanzierung

Mehrkosten bei der Anschaffung von klimafreundlicher Technik, aber dadurch wesentlich niedrigere Betriebskosten.
Konzept für Entwicklung eines klimafreundlichen Campingplatzes wurde gefördert aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung