Aufrufe und Wettbewerbe

Wettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ - Gesucht werden innovative Ideen für Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt

Einreichungsschluss ist am 15. Juli 2018!

Der Lieferverkehr in den Städten nimmt weiter zu und belastet die Umwelt. Lastenräder, Elektrofahrzeuge und kleine dezentrale Logistikstandorte können daher einen wichtigen Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt leisten.

Um solche Beispiele bekannt zu machen und neue innovative Ideen anzustoßen, hat das Bundesumweltministerium jetzt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt den Bundeswettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik" gestartet.

Teilnehmen können Unternehmen, Hochschulen und Kommunen mit bereits laufenden oder realisierten Projekten oder mit Konzepten, die noch auf ihre Umsetzung warten. Die Projekte oder Konzepte müssen im Bereich der urbanen Logistik einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, die Emissionen vor Ort senken und gleichzeitig auch sozial und wirtschaftlich nachhaltig sein.

Eine Jury aus Expertinnen und Experten entscheidet darüber, welche Bewerbungen Ende des Jahres als Sieger gekürt werden.

Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro.

Klimaschutzwettbewerb „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“

Bewerben bis zum 31. August 2018!

Mit dem Aktionswochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien 2018 startet am 27. April auch der 4. Klimaschutzwettbewerb des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.

Eingereicht werden können in diesem Jahr künstlerisch-kreative Beiträge in den Kategorien Foto, Poster, Malerei und Kurzfilm. Bewerben können sich alle Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns wie auch Gruppen (z.B. Schulklassen).

„Die Beiträge sollten das Thema Klima künstlerisch aufgreifen, Lust machen auf spannende Klimaschutzaktionen, den Klimawandel kritisch beleuchten, Klimafolgen visuell einfangen oder innovative Lösungen für die Zukunft aufzeigen“, sagt Energieminister Christian Pegel und fügte hinzu: „Mit dem Wettbewerb wollen wir die Öffentlichkeit für die Themen Klimaschutz und Klimawandel sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und inspirieren.“ Das große Ziel dahinter: „Nachhaltig gestalteter Klimaschutz und die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels brauchen in der ganzen gesellschaftlichen Breite Akzeptanz. Der Klimaschutzwettbewerb ist ein Baustein, mit dem wir zum Beschäftigen mit diesem Thema anregen wollen.“

Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs ist der Sänger Sebastian Hämer („Sommer unseres Lebens“). Der gebürtige Rostocker möchte mit seiner Schirmherrschaft ein Zeichen setzen: „Wie unsere Zukunft aussieht und die Welt, in der unsere Kinder leben werden, haben wir selbst mit in der Hand. Jeder kann mit seinem Handeln dazu beitragen, dass gemeinsam etwas Gutes entsteht“. Zu seiner persönlichen Motivation für sein Engagement für den Klimaschutzwettbewerb sagt er: „Ich bin im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und liebe meine Heimat. Es ist wichtig, die Umwelt mit Respekt zu behandeln, denn wir haben nur die eine. Außerdem stehen gerade kleine Ideen oft am Anfang großer Taten.“

Eine Jury wählt die besten Beiträge in jeder Kategorie aus.

Diese werden mit Preisgeldern im Gesamtwert von 15.000 Euro prämiert.

Die Abschlussveranstaltung mit der Preisverleihung findet am 25. September 2018 in Schwerin statt. Ausgewählte Beiträge werden im Rahmen der 5. Regionalkonferenz Klimawandel Norddeutschland am 26. September in der IHK zu Schwerin ausgestellt.

Projekt „Ich entlaste Städte“ - Mit E-Lastenrädern leiser und umweltschonender durch die Innenstädte

Bewerbungen noch bis Mitte 2019 möglich!

Bis Mitte 2019 werden noch bundesweit mehrere hundert Unternehmen und Einrichtungen als Testpiloten gesucht, die das Lastenrad als gewerbliches Transportmittel und dessen Alltagstauglichkeit in einem rund dreimonatigen Test ausprobieren möchten.

Ziel des Projektes ist es, das Lastenrad als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekanntzumachen und damit Akteuren aus der Wirtschaft und aus öffentlichen Einrichtungen Möglichkeiten zur nachhaltigen Gestaltung ihrer Verkehre aufzuzeigen.

Das Lastenrad-Testangebot richtet sich vorrangig an Unternehmen, allerdings kommen auch öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise kommunale Verwaltungen für die Lastenrad-Testnutzung in Frage. Privatpersonen ohne Gewerbe sind von dem Test ausgenommen.

Voraussetzungen zur Teilnahme sind die Bereitschaft zur Zahlung der Nutzungspauschale von 1,00 Euro pro Lastenrad und Tag, das Ausfüllen der Bewerbung auf dem Webportal, die Teilnahme an der Begleitforschung, die Nutzung der Android-basierten App, mit der alle betrieblichen Fahrten mit dem Lastenrad zu protokollieren sind sowie die Unterzeichnung der Nutzungsvereinbarung und das Einverständnis mit dem Datenschutzkonzept.

Gefördert wird das auf drei Jahre ausgelegte Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative.