Wärmestrategie voranbringen

Inhaltliche Beschreibung

Die Aufgabe, die Wärmeversorgung innerhalb weniger Jahrzehnte grundlegend zu verändern, erfordert einen tiefgreifenden technologischen Wandel des Energiesystems. Ein derartiger Veränderungsprozess kann nur innerhalb eines möglichst verbindlichen politischen und planerischen Rahmens zum Erfolg geführt werden. Wesentliche wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen werden von EU und Bund bestimmt (Besteuerung fossiler Energien; ordnungsrechtliche Anforderungen an Gebäude und Heizungen), deshalb kann dieser verbindliche Rahmen z.B. durch Raumordnung begleitend gestaltet werden. Das bedeutet, es gibt auf regionaler Ebene Möglichkeiten, mit vorausschauender Planung auf Änderungen im Energiesystem mit „raumordnerischer Relevanz“ zu reagieren. Allgemeinposten und nicht sicher zu definierende bzw. zu verortende Maßnahmen könnten vorsorglich in „Ziele und Grundsätze der Raumordnung“ aufgenommen werden. Dagegen könnten aus heutiger Sicht aussichtsreiche, wirtschaftlich umsetzbare Lösungen mit „raumgreifender Wirkung“ erkennbar hervorgehoben werden, etwa durch Ausweisung von „Vorbehaltsgebieten“ (Bsp.: Freiflächen-Solarthermie mit Wärmespeicher). Flankierend sollen bereits wirtschaftlich tragfähige Projekte der EE-Wärmeerzeugung und die kommunale Wärmeplanung unterstützt werden.

Technologieoffenheit, Transparenz und Akzeptanz sind Voraussetzung für den Erfolg verschiedenster Systemlösungen (incl. Sektorenkopplung).

 

Zeitlicher Bezug

kurz- bis mittelfristig


Räumlicher Bezug

Kommunen des Landes


Akteure

Kommunen, lokale Akteure, Projektbüros, regionale Unternehmen

Kontakt

Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung
Peter Krüger
Schloßstraße 6 - 8
19053 Schwerin