Landesregierung: Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien

Inhaltliche Beschreibung

Die Ereignisse von Fukushima in 2011 hat die Landesregierung zum Anlass genommen, Zeichen zu setzen und den Plan des mittelfristigen Ökostrom-Bezuges vorzeitig in Angriff zu nehmen. Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) hat bereits den Strombezug 2012/2013 zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen ausgeschrieben.

Im Ergebnis beziehen alle Dienststellen des Landes einschließlich der Hochschulen, Universitäten und Unikliniken CO2-neutralen Strom aus erneuerbaren Energien. Es werden auch weitere Einrichtungen des öffentlichen Rechts beteiligt, so zum Beispiel das Studentenwerk Rostock. Die ökologische Produktion des Stromes wurde bis 2013 durch das Zertifikat „TÜV Süd EE 01“ bestätigt. Mit Inkrafttreten des Herkunftsnachweisregisters (HKNR) des Umweltbundesamtes in Umsetzung europäischer Richtlinien werden ab 2014 Zertifikate des HKNR zum Nachweis der Produktion des Stromes aus erneuerbaren Energien verwendet und konkret für den Stromkunden Land Mecklenburg-Vorpommern bereit gestellt.

 

Zeitlicher Bezug

fortlaufend

 

Räumlicher Bezug

Behördenstandorte der Landesregierung

 

Akteure

BBL M-V, Berücksichtigung bei der Ausschreibung von Energielieferungen

 

Kosten & Finanzierung

Mögliche Mehrkosten für den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien sind durch eingesparte Betriebskosten der Aktionen 3 und 4 (Beschaffung energiesparender Gerätetechnik sowie Energiesparen am Arbeitsplatz) unter Berücksichtigung der erhöhten Investitionskosten zu refinanzieren.

 

Weitere Informationen

  • Verbraucherzentralen