Elektromobilität

Inhaltliche Beschreibung

Die Bundesregierung hat bereits den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. Ziel ist es, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Koppelung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien, denn erst durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sind Elektrofahrzeuge im Hinblick auf CO2 und Schadstoffe praktisch Null-Emissionsfahrzeuge. Voraussetzung für die Etablierung der Elektromobilität ist unter anderem eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur. Flankierend zu den Aktivitäten des Bundes sehen die Klimaschutzförderrichtlinien des Landes Unterstützungsmöglichkeiten bei Investitionen u.a. in Lademöglichkeiten vor.
Um bestehende Vorbehalte hinsichtlich der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen abzubauen, ist das Erleben ein Schlüsselelement. Daher hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung 2015 die Aktion ePendler in Mecklenburg-Vorpommern initiiert, die sich vordergründig an die Zielgruppe Pendler richtete. In 2016 soll speziell für kleine und mittlere Unternehmen, Dienstleister und Kommunen ein Angebot unterbreitet werden, in einem zweiwöchigen Aktionszeitraum Elektrofahrzeuge im Alltagsgebrauch zu testen.

Um die Beratung und Begleitung der Akteure bei Konzepten und Investitionen – insbesondere Ladeinfrastruktur sowie Flotten - und den Austausch untereinander zu intensivieren, möchte das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern 2016 eine Kompetenzstelle Elektromobilität einrichten.

 

Zeitlicher Bezug

kurzfristig

 

Räumlicher Bezug

Land Mecklenburg-Vorpommern

 

Akteure

Landesregierung, Kommunen, Unternehmen, Trägerkreis Elektromobilität

 

Kosten und Finazierung

Fördermöglichkeiten des Bundes, Klimaschutzförderrichtlinien des Landes Mecklenburg-Vorpommern (EFRE V-Mittel)