Elektromobilität
Inhaltliche Beschreibung
Die Bundesregierung unterstützt die Elektromobilität - mit Batterie sowie mit wasserstoffbetriebener Brennstoffzelle - mit umfangreichen Förderaktivitäten (u.a. Umweltbonus beim Kauf von Elektrofahrzeugen, Programm Ladeinfrastruktur). Ziel ist es, den Verkehrssektor energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Dafür muss die Elektromobilität wettbewerbsfähig am Markt etabliert werden. Gleichzeitig sollen vor allem für den Straßenverkehr neue, regenerative Energiequellen erschlossen und so die Abhängigkeit vom Erdöl verringert werden. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Koppelung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien, denn erst durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sind Elektrofahrzeuge lokal im Hinblick auf CO2 und Schadstoffe praktisch Null-Emissionsfahrzeuge. Voraussetzung für die Etablierung der Elektromobilität ist unter anderem eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur. Deshalb hat das Energieministerium mit der Landesenergie- und Klimaschutzagentur ein Ladeinfrastrukturkonzept unter Beteiligung der Akteure erarbeitet. Dieses soll praktische Unterstützung beim Aufbau von Ladeinfrastruktur leisten. Flankierend dazu und zu den Förderangeboten des Bundes sehen die Klimaschutzförderrichtlinien des Landes Unterstützungsmöglichkeiten bei Investitionen u. a. in Lademöglichkeiten vor.
Um bestehende Vorbehalte hinsichtlich der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen abzubauen, ist das Erleben ein Schlüsselelement. Daher hat das Energieministerium in den Jahren 2015 und 2016 die Aktionen "ePendler" und "eFlotte" in Mecklenburg-Vorpommern initiiert, die sich vordergründig an die Zielgruppe Pendler*innen sowie Unternehmen und Kommunen richteten. Dabei wurde ein Angebot unterbreitet, in einem ein- bis zweiwöchigen Aktionszeitraum Elektrofahrzeuge im Alltagsgebrauch zu testen. Für das zweite Halbjahr 2019 soll insbesondere für Unternehmen und Kommunen durch die Landesenergie- und Klimaschutzagentur erneut ein Angebot für die praktische Erlebbarkeit von Elektromobilität unterbreitet werden.
Um die Beratung und Begleitung der Akteure bei Konzepten und Investitionen – insbesondere Ladeinfrastruktur sowie Flotten – und den Austausch untereinander zu intensivieren, fördert das Energieministerium das Kompetenzzentrum für nachhaltige Mobilität und organisiert hierzulande im Rahmen eines regelmäßigen Arbeitskreises Elektromobilität die Information und den Austausch der Akteure untereinander.
Der Arbeitskreis dient gleichermaßen als Vernetzungsplattform.
Zeitlicher Bezug
kurzfristig
Räumlicher Bezug
Land Mecklenburg-Vorpommern
Akteure
Landesregierung, Kommunen, Unternehmen, Trägerkreis Elektromobilität M-V e. V., Kompetenzzentrum für nachhaltige Mobilität, LEKA M‑V




